PRINCE KAY ONE - Biographie

KAY ONE

„J.G.U.D.Z.S.“ (erscheint am 19. Juni)


Nach dem Bruch mit seinem einstigen Mentor Bushido prophezeiten ihm viele eine rasche Talfahrt in das Abstellgleis der deutschen Rapszene voraus. Denn wo viel Ehr‘ ist, grassiert bekanntlich auch viel Feind‘. Doch Totgesagte leben länger. Weckt man nämlich einen schlafenden Löwen, versucht man ihn in die Enge zu treiben, greift dieser an. Und wie er angreift! Über Nacht stieg der Phönix mit Pauken und Trompeten aus der Asche. Episch, brachial und in bester Hau-Drauf-Manier brachte Kay One den „Tag des Jüngsten Gerichts“ auf seine Erzfeinde und Neider hernieder. Satte 25 Minuten Battle-Rap par excellence machen deutlich, weshalb man mit einem Champ und sprudelndem, nimmer versiegenden Quell der Wortgewandtheit und der Freestyle-Kunst besser nicht in den Ring steigt – sofern dieser nicht in der Horizontalen verlassen werden soll. Der Prinz des Hip-Hops zeigt sich nämlich äußerst rebellisch und in höchstem Maße angriffslustig. Der erste Deutschrapper, der von über 2,2 Millionen Facebook-Followern gehyped, gefeiert und bewundert wurde. „Style und das Geld“, welches mit mehr als 40 Millionen Klicks auf der Internetplattform Youtube zu den meistgesehenen deutschsprachigen Musikvideos zählt. Und nun eine epische Abrechnung, die binnen 24 Stunden nach Veröffentlichung auf Youtube die 3-Millionen-Marke knackte. Auch das vermochte noch kein anderer Deutschrapper zuvor. Kay One, der Rapper der Superlative, drängt mit lautem Getöse zurück ins Rampenlicht. Und was tut ein Prinz des Hip-Hops, wenn die neue Hau-Drauf-Manier des Kritikers Gemüt nicht erpicht? Richtig, er erweist sich als jung genug, um drauf zu sch***en! Kurzerhand machte Kay One seine Einstellung zum Programm und zum Titel seines nunmehr vierten Albums. Auf diesem bringt der 30-jährige Musiker seine Rapstafetten eindrucksvoll energisch und wortwitzig zu Papier, nimmt selbiges aber keinesfalls vor den Mund.

Living a good life, living a fast life, riding in the fast lane. Kay One lebt diese Maxime wie kein anderer Promi. Seine Leidenschaft sind freshe Beats, die er in unnachahmlicher Art mit seinem gottgegebenen rhythmischen Sprachfluss ummantelt. Seine Leidenschaft ist das Feiern und vorzugsweise liefert er standesgemäß – wie es sich eben für den Prinz der Hip-Hop-Szene gehört - den Party-Soundtrack gleich mit. Kay One ist unbestritten ein musikalisches Multitalent und Mastermind seiner eigenen Produktionen. Derzeitig eindrucksvolle 2,2 Millionen Facebook-Fans, ein hysterisches Kreischkonzert, das ihn in der Öffentlichkeit auf Schritt und Tritt verfolgt und gigantische 150 Millionen Youtube-Views (!!!) untermauern den Thronanspruch des Deutschrap-Prinzen. Das Vorgängeralbum „Rich Kidz“ landete direkt an der Chartspitze. Nun steht erneut ein musikalisches Meisterwerk aus dem Hause Kay One in den Startlöchern. Wieder veröffentlicht er auf seinem eigenen Label, in Zusammenarbeit mit Embassy of Music.

Auf das bisher erreichte kann der 30-jährige durchaus stolz sein. Doch Kay One weiß auch, dass es bis hierhin ein langer und nicht immer leichter Weg war. „Started from the bottom, now we’re here!“ Die filmreife Geschichte des Rapstars findet ihren Anfang nämlich schon früher, wesentlich früher. Alles beginnt im beschaulichen Süddeutschland – im südlichsten Fleckchen der Republik, im idyllischen Dreiländereck am Bodensee. Am 07. September 1984 erblickt Kenneth Glöckler, so der Rapper Kay One mit bürgerlichem Namen, in Friedrichshafen das Licht der Welt. Schon mit 13 Jahren entdeckt Kenneth das Rappen für sich. In seinem Walkman laufen damals schon die Songs von US-Rappern wie Snoop Dogg, Eazy-E, Dr. Dre, 2Pac oder Boyz N Da Hood in einer Endlosschleife. Doch der 13-jährige Kenneth Glöckler fasst einen festen Entschluss: Er will nun selbst ans Mic, er will auf der Bühne stehen, er will die Menge begeistern – mit seinen eigenen Rhymes, mit seinen Texten, als Rapper. Das Leben eines Rapstars – eine Vorstellung, welche künftig im Begriff ist, die Gedanken des 13-jährigen gänzlich zu beherrschen. Den Grundstein zu seinem zukünftigen Rapper-Dasein legt der Junge mit philippinischen Wurzeln mit seinem Entschluss. Ein einschneidendes Erlebnis, das sein Leben komplett verändern soll. Kenneth Glöckler ist nun nicht mehr nur der 13 jährige, philippinische Junge aus Ravensburg. Er ist der 13-jährige, philippinische Junge aus Ravensburg, der es als seine Berufung sieht, der es sich felsenfest in den Kopf setzt, als Rapper das Leben eines Rapstars zu führen. In den ersten drei Jahren bringt Kenneth Glöckler keinen Text zu Papier. Er beginnt zu freestylen. Ob in der Schule, im Bus, zu Hause oder bei Freunden – der aufgeweckte Jugendliche mit der scharfsinnigen Beobachtungsgabe reimt über Gott und die Welt. Er findet für jede Situation einen flotten Spruch, für jede Handlung einen passenden Reim. Täglich feilt er von jetzt an seiner Wortgewandtheit und der spontanen „Reimespuckerei“. Es ist sein erklärtes Ziel, jeden Rapper im direkten Wortgefecht von der Bühne zu fegen. Bereits wenig später fängt er an, sich auf hiesigen Freestyle-Battles hitzige Wortgefechte mit anderen Freestyle-Rappern zu liefern. Dabei stellt er sich jeder erdenklichen Herausforderung, die sich ihm bietet, um sein Talent unter Beweis zu stellen. So verschafft sich der Junge mit den philippinischen Wurzeln bereits mit 15 Jahren am Bodensee Respekt und macht sich als „Lil’Kay“ einen Namen. Lil’Kay – der kleine Rapper, der große Töne spuckt. „Gib mir nur ein Mic und das ganze Land wird schreien: KAY ONE!“ So nimmt Kenneth 2001 am Royal Rumble, dem größten Freestyle-Battle Deutschlands, in Stuttgart teil. Zum ersten Mal möchte er in großem Stile den anderen Freestyle-Rappern seine Rhymes um die Ohren schlagen – und das vor einem großen Publikum. Kurzerhand überredet er seinen Vater, ihn nach Stuttgart zu fahren. Während dieser im Auto schläft, reimt sein Sohn schlagfertig einen Rapper nach dem anderen von der Bühne. Und noch am selben Wochenende ist Lil’Kay plötzlich ein ganz Großer. Mit 16 Jahren steht er als Gewinner des Royal Rumble auf der Bühne, hat seinen ersten Titel eingefahren und wird von den begeisterten Zuschauern umjubelt. Gegen die bahnbrechenden, fulminanten Lines des rebellierenden Jungrappers war und ist kein Kraut gewachsen. Erfolg macht hungrig. Wittern Bluthunde eine Fährte, sind sie nicht mehr zu bändigen. An diesem Wochenende wird der Erfolgshunger des 16-jährigen Rappers entfesselt. Ein Erfolgshunger, der gestillt werden möchte. Ein Erfolgshunger, der fortan auch mit eigenen Raptexten gestillt werden möchte. Ein Jahr später schließt er sich mit seinem Jugendfreund Jaysus zur Rapfromation Chablife zusammen und unterschreibt seinen ersten Plattenvertrag beim Berliner Label Royal Bunker. Nach zwei Jahren trennen sich allerdings ihre Wege und Kenneth wechselt zu „German Dream“ nach Köln. Doch der erhoffte Erfolg in der Domstadt bleibt zunächst aus. Einen Plan B – fern und abseits der Rapperlaufbahn – gibt es nicht. Wer hoch pokert, kann tief fallen oder die Spitze erklimmen. Doch wer tief stapelt, bleibt ein Niemand. So lautet die Devise. Kay One führt sich dies immer wieder vor Augen. So zieht es ihn zurück an den Bodensee. Hier trifft er 2006 auf Bushido, der ihn bald darauf nach Berlin holt. 

Sein Talent bleibt fortan nicht unverborgen: 2009 wird er vom HipHop-Magazin „Juice“ als Newcomer des Jahres geadelt und feiert im selben Jahr sein Leinwand-Debüt in dem Horst Schlämmer-Streifen „Isch kandidiere“. 2010 wird sein Debütalbum „Kenneth allein zu Haus“ veröffentlicht. In den Albumcharts landet es auf Platz 7. 2011 übernimmt dann sein Vater Oliver Brodowski das Management und gemeinsam bringen sie den Nachfolger „Prince of Belvedair“ im Folgejahr auf Platz 4 der Charts. Im selben Jahr trennt Kay One sich aufgrund unüberwindbarer Differenzen von Bushidos Label „ersguterjunge“ und gründet 2013 mit „APMC“ sein eigenes. Es schlägt die ganz große Sternstunde. Denn nun läuft er seinem großen Traum nicht mehr hinterher, er lebt ihn und genießt ihn in vollen Zügen – das Leben eines Rapstars.

Über sein eigenes Plattenlabel erscheint vor eineinhalb Jahren mit „Rich Kidz“ das dritte Soloalbum, bei welchem in gewohnter Perfektion nichts dem Zufall überlassen wird. Neben dem Songwriting und der Performance kümmert sich Kay One um die Beats und Sounds, die Auswahl der Gastsänger – wie Pussycat-Dolls-Star Melody -, arbeitet eng mit den Produzenten Sonal (Schweiz) sowie dem Tontechniker KNS-Tha Engineer zusammen und designt nebenbei auch das Merchandising sowie seine erste eigene Schmuckkollektion in Zusammenarbeit mit dem Edeljuwelier „TwelveThirteen“. Die Fans danken ihm die Anstrengung und „Rich Kidz“ schießt an die Spitze der Albumcharts. „Started from the bottom, now we’re here!“ Dass bei diesem Arbeitspensum wenig Zeit zum Durchatmen bleibt, bedarf keinem weiteren Beweis. An Durchatmen verschwendet Kay One aber auch keinerlei Gedanken – weder in seinen Freestysle-Raps, noch in seiner steilen Karriere. Kay One ist ein Arbeitstier, das die Fäden gerne in der Hand hält: „Ich will einfach alles selbst machen, was natürlich auch Druck erzeugt. Ich bin ein Perfektionist und möchte mein Business hier in Deutschland nach dem Vorbild von P. Diddy führen. Dabei ist die Musik einfach das Fundament auf das man aufbaut.“ Deshalb dreht Kay One nun auch nach der erfolgreichen RTL II Reality-Show „Prinzessin gesucht“ nun bereits sein zweites, eigenes Format mit RTL II, welches in diesem Sommer abgedreht wird. Seine musikalische, spritzige, unübertroffene Kreativität ist kein Tropfen auf den heißen Stein, sondern eine wahre Sintflut, welche die dürstende Wüste der deutschen Hip-Hop-Landschaft flutet. Und längst schreit nicht mehr nur das ganze Land den Künstlernamen des Rappers. Weit, sehr weit über die Landesgrenzen hinaus wird über Kay One gesprochen. Selbst in den Staaten ist die Rede vom „german guy rapping with Mario Winans“. Auf dem linken Oberarm des Rappers eintätowiert prangt ein Adler, der ein Mikrofon umkrallt. Er charakterisiert die Lebenseinstellung des Rappers, symbolisiert Unsterblichkeit, Mut und Weitsichtigkeit. Mit seinem Werdegang, seinen getroffenen Entscheidungen beweist Kay One Mut. Mit seiner Musik möchte er Unsterblichkeit erlangen.

Auf dem soliden musikalischen Fundament von „Rich Kidz“ baut Kay One nun sein neues Haus: „J.G.U.D.Z.S.“, was nichts anderes bedeutet als „Jung genug, um drauf zu s*******n“. „Nur wer die Waffen kennt, kann kämpfen“. Die Rap Skills sind technisch komplexer geworden, düsterer und härter - back to the roots, dort, wo sein Vorbild Tupac einst herkam. „Es war mir wichtig“, sagt Kay One dazu, „dass gleich zu Anfang zu spüren ist, was ich diesmal musikalisch aussage. Dass ich hardcore auf die Kacke hauen werde und auch kein Thema auslasse und kein Blatt vor den Mund nehme.“ Abrechnungen mit gewissen Leuten, Kollaborationen mit alten Bekannten und Rap in seiner reinsten, unverblümten Form sind die Folge. Sein Faible für schnelle Boliden und stilbewusste Ladys kommt auf „J.G.U.D.Z.S.“ ebenso zu tragen wie eine Reflektion des eigenen täglichen Lebens. „J.G.U.D.Z.S.“ sind 19 Songs mit zwei Bonus-Tracks, unterstützt von DMX & KNS Tha Engineer, Micel O, Dante Thomas („What happened last night“), Philippe Heithier („Nur ein Traum,“), Nizar, Mims. Freuen darf man sich zudem auf einen besonders schönen Song: „Leb dieses Leben feat. Xavier Naidoo.“ Am 19. Juni erscheint das Album als Jewelcase und Amazon Limited Box Set mit zusätzlicher Instrumental CD, Kay One Power Charger, einem signierten Poster und einem Songbook. Für iTunes und Amazon gibt es jeweils einen Bonus-Track dazu.

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